Vita => druckenZoltan
Paul wurde 1953 in Budapest als Zoltan Paul Pajzs Freiherr von Rácalmás
geboren. 1965 emigrierte seine Familie nach Österreich, wo er in Wien
von 1975 bis 1978 die Schauspielschule besuchte. Während dieser Zeit
arbeitete Zoltan Paul am Orgien Mysterien Theater des Aktionskünstlers
Hermann Nitsch mit. Nach dem Studienabschluss führten ihn
Theaterengagements ans Schauspielhaus Wien, Stadttheater Münster,
Krefeld-Mönchengladbach und ans Schauspielhaus Essen, wo er in ca. 120
Inszenierungen als Schauspieler mitwirkte. Auch in vielen deutschen
Fernsehproduktionen war Zoltan Paul zu sehen.
Seit 1991 führt Zoltan
Paul auch Regie. Überregional für Aufsehen sorgten vor allem seine
eigenen Stücke SALIERIS MOZART (Wien, Innsbruck) und RAUSCH (Rockoper
frei nach "Der Lügner" von Carlo Goldoni).
Seiner Leidenschaft für den Film folgend schrieb Zoltan Paul zunächst
die Drehbücher ERWIN & MARIA (Komödie), DER BETONPFEILER (Komödie), und
Folgen für die ZDF Krimiserie SOKO 5113.
Bereits sein erster Kurzfilm GONE (2001) wurde für den Max Ophüls
Preis ausgewählt, nahm am Cine International Filmfestival 2001 in Ajijic/Mexiko
teil und wurde auf dem American Film Market in Santa Monica/Hollywood
präsentiert.
2002/03 entstand in Koproduktion mit dem 13th Street/Universal
Studios Network daraus der Langfilm GONE - EINE TÖDLICHE LEIDENSCHAFT.
Das surreale Psychodrama über einen Schriftsteller (Christoph Gareissen)
und seine Verlegerin (Adele Neuhauser) in High-Definition-Video-Format
wurde ein internationaler Festivalerfolg und lief unter anderem im
Wettbewerb das A-Festivals Mar del Plata int. Filmfestival/Argentinien
2004.
2008 entstand die Komödie UNTER STROM, in der Zoltan Paul ebenfalls für
Drehbuch, Regie und Produktion verantwortlich zeichnete. UNTER STROM
lief beim 27. Internationalen Filmfest in München 2009 mit großem
Erfolg. "Mutig, witzig, schräg" titelte die Münchner Abendzeitung die Low-Budget-Produktion mit hochkarätiger Besetzung (u.a., Harald
Krassnitzer, Catrin Striebeck, Sunnyi Melles ,Robert Stadlober).
"Klamauk in Reinformat" lobte die Süddeutsche Zeitung.
Zur Zeit arbeitet Zoltan Paul an der Komödie PERSONENSCHADEN, einer
freien Adaption von Theresia Walsers Theaterstück MORGEN IN KATAR.
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